Wer mit der eigenen Yacht oder dem Charterboot die Kvarner Bucht erkundet, sucht gezielt nach den besten Häfen und Liegeplätzen auf der Insel Krk. Die Auswahl reicht von der hochmodernen Marina bis zum charmanten Stadthafen, doch nicht jeder Ankerplatz bietet bei der berüchtigten Bora ausreichend Schutz. In diesem kompakten Guide erfährst du alles über die aktuellen Kosten, den Windschutz und die korrekte Anmeldung, damit dein Törn rund um die „goldene Insel“ sicher und entspannt verläuft.
1. Marina Punat (Der „Sichere Hafen“)
Die größte und professionellste Marina der Insel. Ideal, wenn schlechtes Wetter aufzieht.
- Schutz: Exzellent. Die Bucht ist fast vollständig geschlossen. Sicher bei Bora und Jugo.
- Anmeldung: Über VHF Kanal 17 oder per Telefon. Die Marineros weisen den Platz zu und helfen mit den Leinen.
- Kosten: Gehobenes Preisniveau. Ein 12m-Boot liegt in der Hauptsaison bei ca. 100 € – 135 € pro Nacht.
- Infrastruktur: Voller Service (Strom, Wasser, Sanitäranlagen, WLAN, Werkstatt, Supermarkt).
- Tipp: Die Marina liegt etwas abseits vom Ort Punat (ca. 15 Min. Fußweg oder Taxiboot).
2. Stadthafen Krk (Mitten im Geschehen)
Perfekt für Landgänge und Abendessen direkt in der Altstadt.
- Schutz: Gut, solange kein starker Jugo (Südostwind) weht. Bei Schirokko kann es im Hafenbecken schwellig werden.
- Anmeldung: Zuständig ist die Hafenverwaltung (Lučka uprava). Meist stehen Mitarbeiter am Kai, wenn man einfährt.
- Kosten: Günstiger als die Marina. Rechnen Sie mit ca. 4 € – 6 € pro Meter (ca. 60 € – 80 € für 12m). Strom/Wasser oft extra.
- Infrastruktur: Strom und Wasser vorhanden, Sanitäranlagen meist sehr begrenzt oder öffentlich.
- Tipp: Im Sommer sind die Plätze an der Mole schnell belegt. Früh ankommen (vor 15:00 Uhr)!
3. Hafen Baška (Der Schöne im Süden)
Wunderschöne Kulisse, aber mit Vorsicht zu genießen.
- Schutz: Vorsicht bei Bora! Der Hafen ist nach Nordosten offen. Bei Sturmwarnung (Bora) ist dieser Hafen unbedingt zu meiden.
- Anmeldung: Direkt beim Hafenmeister vor Ort.
- Kosten: Vergleichbar mit Stadthafen Krk.
- Infrastruktur: Basisversorgung (Wasser/Strom an einigen Plätzen).
4. Malinska & Njivice (Westküste)
Gute Stopps für einen Badetag oder eine ruhige Nacht bei stabilen Wetterlagen.
- Schutz: Gut geschützt gegen Bora, aber offen gegen Westen/Nordwesten (Maestral).
- Anmeldung: Über die örtlichen Hafenämter.
- Kosten: Moderat (Stadthafen-Niveau).
⚠️ Wichtige Checkliste für Unterwegs
- Wetter-App: Nutze „Aladin HR“ oder die „WINDY“ App (Modell ICON-D2 wählen). Für offizielle Warnungen die App „NIS“ vom kroatischen Ministerium.
- Kurtaxe: Muss vorab online über das Portal nautika.evisitor.hr bezahlt werden.
- Notruf: Kanal 16 (VHF) oder Telefon 195.
💡 Profi-Tipp für Ankerer
Wenn die Häfen voll sind: Die Bucht von Punat bietet auch Ankerplätze auf sandigem Grund. Alternativ gibt es im Osten der Insel (Richtung Festland) versteckte Buchten wie die Vela Luka, die aber nur bei ruhiger See sicher sind.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Preise variieren je nach Saison und Bootsgröße. In der Marina Punat zahlst du für ein 12-Meter-Boot in der Hauptsaison zwischen 100 € und 135 € pro Nacht. Die Stadthäfen (wie Krk-Stadt oder Malinska) sind mit ca. 4 € bis 6 € pro Meter meist deutlich günstiger, bieten dafür aber oft weniger sanitäre Infrastruktur.
Die Marina Punat gilt als einer der sichersten Liegeplätze in der gesamten Adria. Durch die Lage in einer tiefen, fast vollständig umschlossenen Bucht bist du dort vor der gefährlichen Bora (Fallwind aus Nordost) sowie vor dem Jugo (Südwind) bestmöglich geschützt.
In Marinas wie Punat erfolgt die Anmeldung über VHF Kanal 17 oder per Telefon, bevor du einfährst. In den Stadthäfen der Insel Krk hältst du Ausschau nach den Marineros (Hafenmitarbeiter in Arbeitskleidung) am Kai oder meldest dich direkt im Büro der örtlichen Hafenverwaltung (Lučka uprava).
Ja, es gibt zahlreiche Buchten, allerdings bieten nicht alle Schutz bei jedem Wetter. Die Bucht von Punat bietet guten Halt auf sandigem Grund. Beliebte Buchten wie Vela Luka im Südosten sind wunderschön, sollten aber nur bei ruhiger See oder leichtem Westwind zum Übernachten genutzt werden.
Du solltest stets die Schiffspapiere, den Versicherungsnachweis, deine Skipper-Lizenz (inkl. Funkzeugnis) und den Nachweis über die bezahlte Kurtaxe (eVisitor) griffbereit haben. In Stadthäfen wird oft direkt beim Festmachen nach diesen Dokumenten gefragt.

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