Flughafen Rijeka 2026: Millionen-Investitionen und neue Flugziele für Krk
Die Insel Krk ist als „Auto-Destination“ bekannt, doch der Flughafen Rijeka (RJK) in Omišalj soll nun endlich sein volles Potenzial ausschöpfen. Verkehrsminister Oleg Butković hat die lokalen Behörden zum Handeln aufgefordert und staatliche Unterstützung für eine umfassende Modernisierung zugesagt. Was bedeutet das für Ihren nächsten Urlaub auf Krk?
Der Flughafen Rijeka hat einen wechselhaften Start ins Jahr 2026 erlebt. Während der Januar einen leichten Rückgang verzeichnete, zeigten die Zahlen im Februar 2026 mit über 1.400 Passagieren (ein Plus von fast 100 % zum Vorjahr) einen deutlichen Aufwärtstrend. Dennoch bleibt die Herausforderung groß: Im Vergleich zu Zadar oder Triest hinkt der Flughafen bei den Passagierzahlen noch hinterher.

Staatliche Hilfe für moderne Infrastruktur
Verkehrsminister Oleg Butković betonte kürzlich, dass der Staat als Mehrheitseigentümer (55 %) bereitsteht, um den Flughafen finanziell zu unterstützen. Die Bedingung: Die Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar und die Stadt Rijeka müssen einen klaren Entwicklungsplan vorlegen.
Die geplanten Modernisierungsmaßnahmen umfassen:
- Erweiterung des Terminals: Um mehr Passagiere gleichzeitig und komfortabler abfertigen zu können.
- Sanierung der Start- und Landebahn: Für eine langfristige Sicherheit und die Abwicklung größerer Flugzeugtypen.
- Ausbau der Vorfelder: Mehr Platz für parkende Flugzeuge, um die Kapazität in der Hauptsaison zu erhöhen.
Neue Flugverbindungen als Hoffnungsträger
Trotz der infrastrukturellen Debatten gibt es für 2026 bereits erstklassige Nachrichten für Reisende. Wie wir bereits in unserem [Artikel über die Flugpläne 2026] berichtet haben, wird die renommierte Airline SWISS ab Juni 2026 die Strecke Zürich-Krk bedienen. Auch Billigflieger wie Wizz Air haben ihr Engagement mit neuen Routen aus Polen (Gdańsk, Katowice, Lublin) massiv verstärkt.
Warum der Flughafen für Krk-Urlauber so wichtig ist
Auch wenn viele Gäste die Anreise über die Krk-Brücke mit dem eigenen PKW bevorzugen, ist der Flughafen das Rückgrat für den internationalen Tourismus. Eine stärkere Fluganbindung entlastet die Straßen und macht die Insel für Kurztrips aus ganz Europa attraktiv.
Die lokale Politik ist nun am Zug, den Flughafen aus seinem „Dornröschenschlaf“ zu wecken und die von Butković versprochenen Millionen für die Insel zu sichern.





